Vorwort

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Neo – Print hat Zukunft!

Verehrte Leserinnen, verehrte Leser,

neben viel betriebswirtschaftlichem, print- und branchenspezifischem Wissen, dass den  21  Studierenden - „Macher“ der 16. Ausgabe der PMMinsight - nach vier Semestern ihres Studiums Print-Media-Management bereits vermittelt worden ist, haben diese jungen Leute neben ihrem Studium aber auch registriert, dass unsere Branche - so wie sie es formulieren - jammert!

Diese jungen Leute, die sich bewusst für ein printorientiertes Studium entschieden haben, sind allerdings der Meinung: Die Branche jammert, aber auf einem hohen Niveau! Sie sind davon überzeugt, dass Print mehr kann, als nur drucken und haben deshalb für das Motto dieser Ausgabe das altgriechische Wort „Neo“ gewählt. Neo steht für neu, frisch, jung, aber auch für ungewöhnlich oder revolutionär. Die Studierenden haben beobachtet, dass viele neue Einflüsse die Branche verändern.

Neu assoziieren die Studierenden in erster Linie mit innovativen Themen, die von der gedruckten Elektronik über digitale Medien bis hin zu Informationsdesign beispielsweise in Forschungsaktivitäten an der HdM im Institut für Angewandte Forschung (IAF) gebündelt werden. Welche aktuellen Forschungsprojekte das  IAF zur Zeit im Tiefdruck verfolgt, können Sie einem Interview entnehmen, das die Studierenden mit Prof. Armin Weichmann geführt haben.

Geradezu frisch sehen die Studierenden Print in seiner Eigenschaft als Werbeträger, der in der Welt der Elektronik und des schneller werdenden Wandels mehr ist als nur Farbe. Denn nach wie vor ist Print immer noch das Medium, das in Reichweite, Werbewirkung und Effizienz unerreicht ist. Ein Bericht über die vielfältigen Veredelungsmöglichkeiten, die den Druckunternehmen mittlerweile zur Verfügung stehen, zeigt auf, dass Print-Produkte zum Beispiel aufregend, duftend und schimmernd und somit auch ungewöhnlich sein können.

Geradezu revolutionär erscheint sich Print in den Bereichen des 3D-Drucks oder aber auch des Sicherheitsdrucks weiter zu entwickeln. Zwei Artikel in dieser PMMinsight zeigen auf, wie im 3D-Druck dreidimensionale Körper gedruckt werden oder wie mit drucktechnischen Maßnahmen, wie beispielsweise Mikroschrift, Hologrammen oder auch RFID-Chips, Wertpapiere fälschungssicherer hergestellt werden können. Es fehlt noch das Adjektiv jung. Die vielfältigen technischen Innovationen verdeutlichen beeindruckend, dass sich unsere Branche immer wieder den neuen Herausforderungen stellt und sie annimmt. Junge Nachwuchskräfte, wie sie beispielsweise an der HdM Semester für Semester ausgebildet werden, finden ihren Platz in den Unternehmen der Druckindustrie und tragen dazu bei, die neuen Herausforderungen erfolgreich in die betrieblichen Prozesse umzusetzen.

Jung und sportlich fit sind natürlich auch die Studierenden, die dieses Semester wieder einen Spendenlauf organisiert haben, mit dem sie einerseits den finanziellen Etat, den die Erstellung dieser Ausgabe beansprucht hat, kräftig erhöhen konnten, andererseits haben sie von den erlaufenen Spenden auch wieder einen nennenswerten Betrag an eine wohltätige Organisation gespendet. 40 % ihrer schweißtreibend erlaufenen Spenden kommen diesmal der Evangelischen Gesellschaft (eva) zugute, die Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen Hilfe benötigen, bei der Bewältigung ihrer Probleme unterstützt. Natürlich bietet diese Ausgabe den Studierenden auch wieder die Gelegenheit, sich mit einem kurzen Portrait zu präsentieren. Getreu dem Motto neo in dieser Ausgabe, bietet sich Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, die Chance junge zukünftige Führungskräfte kennenzulernen, die mit Sicherheit und wahrscheinlich auch mit ungewöhnlichen und revolutionären Ideen frischen Wind in Ihr Unternehmen bringen könnten.

Prof. Rolf Fischer und die am Projekt beteiligten Studierenden des vierten Semesters vom Studiengang Print-Media-Management an der Hochschule der Medien in Stuttgart